Regenerative Landwirtschaft

Was ist eigentlich Regenerative Landwirtschaft?

Wir verstehen unter regenerativer Landwirtschaft eine die Bodenfruchtbarkeit steigernde, Humus aufbauende und den Boden belebende Landwirtschaft.

Humus und Bodenleben haben einen sehr großen Einfluss auf Pflanzenwachstum, Pflanzenernährung, auf Krankheiten und Schädlinge. Und sie spielen eine bedeutende Rolle beim Klimaschutz, bei der Lebensmittelqualität und Versorgung. Auch eine ethische Frage!

Darum stellen wir die aufbauende Landwirtschaft, die lebendige, humusreiche Erde in den Mittelpunkt unserer Arbeit.

In Europa wurde diese Art der Bewirtschaftung sehr stark durch Dietmar Näser, Friedrich Wenz, Ingrid Hörnerz und Christoph Felgentreu geprägt. Sie sind Pioniere rund um die Themen Nährstoffausgleich, Zwischenfrüchte, bodenschonende Bearbeitung, vitalisierende Maßnahmen und vieles mehr.

Regenerative Landwirtschaft bedeutet jedoch nicht Extensivierung, sondern Steigerung der Produktivität, also eine nachhaltige Ertrags- und Qualitätssteigerung durch die verbesserte Bodenfruchtbarkeit.


Fünf Schritte der Bodengesundung (nach Dietmar Näser, sinngemäß)

  1. Nährstoffgleichgewichte / Bodenchemie in Ordnung bringen

  2. Maximale Begrünung der Flächen durch Zwischenfrüchte, Untersaaten und Begleitsaaten

  3. Schonende Bodenbearbeitung

  4. Mikrobielle Prozesse fördern und Rotteprozesse lenken

  5. Kulturen durch Vitalisierung zur vollen Leitungsfähigkeit und optimaler Gesundheit bringen